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Inside

Was Ihr schon immer wissen wolltet...

Wie entstand der Song "Sixty Towels" aus dem Album "Dimension"?

...und was das ganze mit der Band "Pro Pain" zu tun hat.

Den Song zum download gibt es hier.

Marc Wüstenhagen zur Gründung der Band, irgendwann im Juni 2004 

Marc: Ich finde diese „wie habt ihr euch kennengelernt“ Fragen in Interviews ja immer super lahm und ausgelutscht, denn das war jetzt nix spannendes. Ich wollte 2-3 Songs im lokalen Gemeindezentrum bei einer Veranstaltung spielen, so mit 18 Jahren. Ich habe 3 Mitschüler gefragt ob sie mitmachen wollen und in ner Freistunde haben wir den Namen im Grunde per Brainstormverfahren ermittelt. Fertig war die Band. Gesungen habe ich selbst beim ersten Auftritt. 

Wie ist das Logo entstanden?

Vor der Veröffentlichung des Albums „Purity“ im Jahr 2008 waren die Jungs auf der Suche nach einem neuen Logo. Diese wurde dann nach Vorstellung der Band von der Grafikdesignerin "Anna-Lena Lewerenz" entworfen.


Auch das Cover des Albums "Purity" wurde von Ihr designed.

www.anna-lena.co

Was bedeuteut der Song "6:17" aus dem Album "Dimension"?

 Es ist der Vers 17 aus der Offenbarung 6 (Luther Bibel)

"For the great day of their wrath is come; and who is able to stand?"

 

"Denn es ist gekommen der große Tag seines Zorns, und wer kann bestehen?"

Ein kurzes Gespräch mit Norman Dittmar über das Album Demonicorn.

 

Diddi Demonicorn

Hi Diddi! Das Cover des Albums Demonicorn ziert ein gehörntes Monster, Wie seid Ihr darauf gekommen?

Diddi: Marc und ich, überlegten schon länger neben dem wiederkehrenden Logo noch ein wiederkehrendes Element zu etablieren. Maiden haben Eddie, Motörhead das Warpig usw. Aber was nehmen? Auch ein Monster? Welches? Fragen die lange unbeantwortet blieben.

Ihr habt dann aber eine Antwort gefunden?

 Diddi: Ja, ganz unabhängig davon, hat Marc mal ein T-Shirt-Vorschlag rumgeschickt mit einem vermaulten Pferd und Horn drauf, was gar nicht passte. Es war sehr lustig, da es dieses Powermetal- Einhörner-Gedöns durch den Kakao zieht und der Gaul hatte auch noch eine Kippe im Maul. Das ganze umrahmt als Westernbild "Most Wanted" und dem Thunder and Lightning Schriftzug drauf. Einfach als Idee. War witzig, war irgendwie cool, wurde aber nie gedruckt oder weiterverwendet. 

Und wie ging es weiter? 

Diddi: Es begannen die Arbeiten an "Demonicorn" und es sollte wieder einen roten Faden haben, wie auch schon in „Charge of the Seythe“ und „The Ages Will Turn“. Dieses mal habe ich mich also mit geistigen Verführern, Sekten und die durchaus gravierenden Auswirkungen beschäftigt die entstehen können wenn Leute ausreichend manipuliert wurden. Wie Waco, Jownstown, Heavens Gate mal nur als Beispiel. Parallel dazu flammten wieder die Gespräche über ein wiederkehrendes Element auf. Da sagte ich bei einer Bierrunde mit der Band ganz flapsig und locker, lasst uns doch den Gaul von dem T-Shirt nehmen und dann nennen wir das Ding "Demonicorn". Da war natürlich erstmal das Gelächter groß und ich habe selbst keine Sekunde in Erwähnung gezogen das wir das eventuell nutzen wollen. War nur so rumgesponnen. 

Ihr habt es dann aber doch genommen. 

Diddi: Nun ja, 3x drüber geschlafen und dann doch für gut befunden. Wer hat schon ein vermaultes Pferd mit Horn? Mein Wortspiel hat sich dann auch durchgesetzt. 

Es ist letztendlich aber kein lustiges Einhorn mit Kippe im Mund geworden. 

Diddi: Klar, das finale Demonicorn auf dem Cover strotzt vor Kraft und ist eher "evil", aber nur so überzeugt der Teufel, als Teufel, oder? Und der Song, bzw. warum das fiktive Demonicorn und die grausamen wahren Geschichten: Das Demonicorn steht quasi über all dem und zieht die Fäden, lenkt und verführt. Fantasie und Realität vermischen sich. Das heißt am Ende natürlich auch: Der Gaul kommt wieder. So wie Eddie, so wie das Warpig. Immerhin wird weiterhin über Böses in dieser Welt gesungen werden und da ist das Demonicorn nun mal nicht weit. 

Danke für das Gespräch.

Die Story zum Song!

Sänger "Diddi" hat sich die Mühe gemacht mir die Storys hinter den Songs aufzuschreiben.
Hier findet Ihr nach und nach eine neue Geschichte.

Den Anfang macht der Song „Columbia“ aus dem Album „The Ages Will Turn“.

Also es geht um die gleichnamige Fliegende Stadt aus dem Videospiel "BioShock Infinite". Hier sind die Basisinfos über diese Stadt (aus Wikipedia). BioShock Infinite nutzt historische Hintergründe, um darauf aufbauend ein in großen Teilen futuristisches Alternativszenario des Jahres 1912 zu erschaffen. Schauplatz ist die fliegende Stadt Columbia, die damit nach der Personifikation der Vereinigten Staaten benannt ist. Gemäß der Spielgeschichte wurde sie im Auftrag der Regierung William McKinleys durch Zachary Hale Comstock erbaut und 1901 eröffnet. Grundlage bildete die Forschung der Physikerin Rosalind Lutece, welche die Flugfähigkeit durch eine Mischung aus Quantenphysik und riesigen Luftschiffen und Ballons begründet. Als eine Art Verlängerung der Weltausstellung in Chicago 1893 sollte Columbia die Größe und herausragende Stellung der US-amerikanischen Zivilisation repräsentieren die Idee des American Exceptionalism. (Der Amerikanische Exzeptionalismus ist eine nationalistische Ideologie, die auf dem Postulat basiert, dass die Vereinigten Staaten von Amerika eine Sonderstellung gegenüber allen anderen Nationen einnehmen). Tatsächlich handelte es sich bei Columbia aber auch um eine fliegende Festung, die die amerikanischen Interessen im Zweifelsfall militärisch durchsetzen sollte. So griff sie während des Boxeraufstands ein und löste damit einen diplomatischen Eklat aus. Dieser zwang die Regierung, Columbia fallen zu lassen und die fliegende Stadt verschwand aus der Wahrnehmung. Als Folge der Isolation Columbias brach schließlich ein Bürgerkrieg zwischen den verschiedenen Parteien der Bevölkerung aus, in dem sie um die Vorherrschaft über die Stadt kämpften. Zu der Zeit der Geschehnisse im Spiel sind hauptsächlich nur noch zwei Fraktionen übrig: Die Gründer (engl.: Founders) – angeführt von Zachary Hale Comstock sehen sie sich als wahre Begründer Columbias und stützen darauf ihren Machtanspruch. Sie stellen die Führungsschicht der Stadt dar und zeichnen sich durch ultranationalistisches Gedankengut, starken Glauben an die Göttlichkeit Comstocks und extremen Rassismus aus. Dazu kommt noch ein sozial ungehemmter Kapitalismus, der ebenfalls zu Gegenbewegungen wie der „Vox Populi“ führen konnte. Vox Populi (lateinisch für die Stimme des Volkes) – angeführt von Daisy Fitzroy stellen sie die Widerstandsbewegung zu den Gründern dar. Sie setzen sich aus Menschen verschiedener Herkunft zusammen, die meist jedoch den unteren Schichten angehören. Sie kämpften ursprünglich dafür, die Staatsbürgerschaft Columbias für alle zu ermöglichen. Allerdings führten die langen Jahre des Krieges dazu, dass die ursprünglichen Ziele blindem Hass gewichen sind, der zu noch mehr Gewalt führte und Spaltungen innerhalb der Vox Populi zur Folge hatte. 

Weitere folgen...